Bauordnung Wien

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Bauordnung Wien

Wien, 12. Mai 2020

Die wichtigsten Änderungen der Bauordnungsnovelle betreffen die Installierung von Solaranlagen.

Nach der Änderung der Tiroler Bauordnung steht nun die nächste Landes-Bauordnung vor einer Adaptierung. Die Wiener Stadtregierung präsentierte Ende April die Bauordnungsnovelle, die nun in Begutachtung gehen soll. Die wichtigsten Änderungen betreffen die Installierung von Solaranlagen. Nach Inkrafttreten der Novelle muss jede neugebaute Immobilie, egal ob Wohnbauten oder Gewerbebauten, verpflichtend mit einer Solaranlage ausgestattet sein. Zusätzlich wird der Fachbereich für Stadtplanung und Stadtgestaltung um Klimaschutz- bzw. Energieexpert*innen ergänzt.

Nachdem bereits 2014 eine Verpflichtung für die Installation von Solarzellen auf Gewerbeimmobilien veranlasst wurde, wird diese nun auch auf Bildungsbauten und Wohngebäude ausgeweitet. Ein- und Zweifamilienhäuser sind allerdings von dieser Maßnahme ausgenommen. Sollte es für Neubauten aus verschiedenen rechtlichen, technischen oder wirtschaftlichen Gründen nicht möglich sein, Solarzellen zu installieren, müssen Ersatzflächen gefunden und angeboten werden, um der Verpflichtung nachkommen zu können. 

Konkret soll für Wohnbauten künftig laut Entwurf gelten: Eine PV-Anlage mit einer Mindestleistung von 1 kWp (Kilowatt Peak) pro charakteristischer Länge des Gebäudes und für je 300 m² konditionierter Bruttogrundfläche ist Pflicht (bei Gewerbebauten ist mindestens 1 kWp für je 100 m² Bruttogrundfläche vorgeschrieben). Die Umsetzung soll mithilfe von Förderanreizungen erleichtert werden. Zusätzlich werden die zu berücksichtigen Ziele rund um die Änderung von Flächenwidmungsplänen und Bebauungsplänen erweitert. Die ergänzten Maßnahmen sollen dem Klimawandel entgegenwirken, Regenwassermanagement ergänzen und einen verstärkten Einsatz von Kreislaufwirtschaft forcieren. 

Zusätzlich zu diesen Plänen soll durch die Novelle die Digitalisierung in der Branche vorangetrieben werden. Zukünftig sollen Schritte wie die die Erstattung der Bauanzeige, das Ansuchen um Baubewilligung, die Anzeige des Baubeginns oder die Meldung der Fertigstellung elektronisch abgewickelt werden können.

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Der Öl-Preis und Österreichs Abhängigkeit von fossilen Energien

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Der Öl-Preis und Österreichs Abhängigkeit von fossilen Energien

Wien, 12 Mai 2020

Der niedrige Ölpreis entsteht momentan aus der Kluft zwischen Angebot und Nachfrage.

Ein Drittel des Jahres deckt Österreich seinen Energieverbrauch mit erneuerbaren Energien – in einer fiktiven Rechnung. Seit dem 2. Mai basiert das tägliche Leben hingegen auf Kohle, Öl und Erdgas. Dieses Ereignis nahm die Österreichische Energieagentur zum Anlass, um den Tag der Abhängigkeit von Öl, Kohle und Erdgas auszurufen. Dieses Ereignis findet in einer Zeit statt, wo Öl so billig ist wie nie. Die Corona-Krise und das späte Handeln der Erdöl-Mächte führten dazu, dass Käufer*innen kurzfristig bei der Abnahme von Öl sogar Geld erhielt.

In Österreich lag der Anteil erneuerbarer Energien am Bruttoendenergieverbrauch im Jahr 2018 bei 33,4 %. Daher basiert das tägliche Leben für 122 Tage auf natürlichen Ressourcen wie Wasser, Sonne, Wind, Wald und Erdwärme. Um die langfristigen Klimaziele der österreichischen Regierung, aber auch des Pariser Klimaabkommens zu erreichen, muss das Leben der Österreicher*innen zu 100 % auf erneuerbaren Energien basieren. Im Bereich der Raumwärme, der immerhin für 10 % der Treibhausgasemissionen verantwortlich ist, wird erst zu 34 % die Kraft der Natur genützt. Das Ende der Ölheizung ist im aktuellen Regierungsprogramm mit dem Jahr 2035 datiert, bis dahin soll es keine der derzeit noch rund 600.000 heimischen Ölkessel mehr geben. Laut einem Experten würde der Komplett-Umstieg auf erneuerbare Energien ein Investitionsvolumen von etwa 11,3 Milliarden Euro bedeuten. Damit würde man rund 30 % geringeren Energieverbrauch, 40 % niedrigere Heizkosten und fast 100 % weniger CO2 erreichen.

Durch den niedrigen Erdölpreis sind allerdings Verbraucher*innen versucht, den Austausch des Öl-Kessels um ein Jahr zu verschieben. Der niedrige Ölpreis entsteht momentan aus der Kluft zwischen Angebot und Nachfrage. Die aktuelle Krise beeinflusst die US-Wirtschaft und der Bedarf an dem Rohstoff sinkt momentan dadurch deutlich Andererseits handelt es sich auch um ein spezielles Phänomen, bedingt durch den am Dienstag verfallenden Terminkontrakt auf US-Öl. Bei solchen Verträgen verpflichtet sich der Verkäufer, eine Menge Öl zu einem festen Preis und Termin zu liefern. Doch Verwendung für den Rohstoff haben viele am Finanzmarkt gar nicht, sie spekulieren nur auf Preisschwankungen – und mussten zum Kontraktende diesmal teuer dafür bezahlen. Der niedrige Rohstoffpreis wirkt sich auch auf die Beschäftigten in diesem Sektor aus.. Bereits vor dem gestrigen Absturz wurde die US-Ölindustrie durch die niedrigen Preise schwer belastet. Im März waren bereits rund 51.000 Arbeitsplätze im Ölsektor verloren gegangen – das entspricht circa neun Prozent der Stellen.

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Klimapolitik ist Konjunkturpolitik

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Klimapolitik ist Konjunkturpolitik

Wien, 12. Mai 2020

Um das „wirtschaftliche Comeback“ nach der Corona-Krise zu schaffen, setzt die Regierung auf Steuersenkung, Regionalisierung, Digitalisierung und auf Investitionen in den Klimaschutz.

Die Maßnahmen rund um die Corona-Krise sorgen weltweit für massive Einbrüche der Wirtschaft. Das WIFO rechnet in Österreich mit einer Schrumpfung des BIPs um rund 7,5 %. Nach den Maßnahmen für die Gesundheit müssen nun konjunkturelle Ansätze gefunden werden, die die österreichische Wirtschaft wiederbeleben. Allerdings darf neben der Wirtschaft nicht auf das Klima und die Klimaziele der Regierung, die im Regierungsprogramm stehen vergessen werden. Nachdem die Regierungsspitze die Relevanz von Klimapolitik betont hat, fordern nun auch 100 NGOs einen „Klima-Corona-Deal“.

Um das „wirtschaftliche Comeback“ nach der Corona-Krise zu schaffen, setzt die Regierung auf 3 Achsen. Einerseits sieht man eine Steuersenkung für arbeitende Menschen vor, andererseits setzt man auf Regionalisierung und Digitalisierung und auch auf Investitionen in den Klimaschutz. Für die Umsetzung führt die Regierung Gespräche mit Wirtschaftsforschern, Sozialpartnern, Landeshauptleuten, aber auch die Opposition und Leitbetriebe sollen eingebunden werden. Vizekanzler Kogler betonte bei der Vorstellung, dass es gegen den Klimawandel keine Impfung geben werde und dass diese Krise langfristig Teil des Lebens sein wird. Weiters stellte er fest, dass Klima- und Umweltschutz Arbeitskräfte schafft. Eine Million Photovoltaik-Dächer würden ebenso heimische Arbeitsplätze sichern, wie der im Regierungsprogramm festgehaltene Austausch von Öl-Heizungen.

Anschließend an die Pläne der Regierung fordern Forscher*innen und 100 NGOs einen „Klima-Corona-Deal“. Neben der Corona-Krise soll auch weiterhin die Klimakrise eine wichtige Rolle in den Überlegungen von den politischen Verantwortungsträger*innen spielen. Konkret publizieren sie ein Forderungspapier für einen „klimagerechten Gesellschaftsvertrag“. Einen wichtigen Stellenwert nimmt das geplante Konjunkturpaket der Bundesregierung ein. Laut der Initiative stehe die Regierung vor einer großen Chance staatliches Konjunkturgeld „intelligent und klimagerecht zu investieren“. Außerdem sollen Staatshilfen mit dem Pariser Klimaabkommen übereinstimmen und den Strukturwandel zu Erreichung des 1,5 Grad-Ziels vorantreiben.

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Hat Corona langfristige Auswirkungen auf das Klima?

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Corona und das Klima

Wien, 7. April 2020

Die Corona-Maßnahmen führen zu einer Einschränkung des Tourismus, es ist weniger Verkehr auf den Straßen und in der Luft und der Energieverbrauch sinkt.

Nachdem zum Ende des vergangenen Jahrs vor allem die Bemühungen rund um den Europäischen Green Deal im Vordergrund standen, dominiert die Corona-Krise in den letzten Wochen das Geschehen. Die Auswirkungen des Virus machen allerdings auch nicht vor der Natur halt. Die staatlichen Maßnahmen führen zu einer Einschränkung des Tourismus, es ist weniger Verkehr auf den Straßen und in der Luft und der Energieverbrauch sinkt. Untersuchungen zeigen dabei auf, wie die Natur davon profitiert und welche Vorsicht geboten ist.

Klares Wasser in Venedig, Delfine vor Triest und Vogelzwitschern auf normalerweise viel befahrenen Straßen in Großstädten – die Entschleunigung durch die Corona-Maßnahmen zeigt auch in der Natur Effekte. Durch die Einschränkung des öffentlichen Lebens wurde auch der Energiebedarf gesenkt. Zurzeit braucht Wien untertags bis zu 20 Prozent weniger Energie, auf 24-Stunden-Basis liegt der Bedarf rund 10 bis 15 Prozent niedriger. Da die Menschen allerdings mehr Zeit daheim verbringen, verbrauchen sie mehr Energie in ihren privaten Haushalten. Neben dem sinkenden Energieverbrauch verringert sich auch die Luftverschmutzung in den europäischen Großstädten.

Trotz der aktuellen Entwicklungen messen Experten der Pandemie nur geringe Auswirkungen auf das Klima bei. Die Maßnahmen sind kurzfristig zur Bekämpfung des Virus eingeführt worden und sobald die Weltwirtschaft wieder hochgefahren wird, kehren der Tourismus, die Autos und andere negative Auswirkungen auf das Klima zurück.

Welche Auswirkungen hat die Pandemie allerdings auf die ambitionierten EU-Pläne? Der Green Deal ist das Vorzeigeprojekt der neuen Kommission, wodurch Europa bis 2050 zum ersten klimaneutralen Kontinent werden soll. Dafür sind Investitionen in Millardenhöhe notwendig, von denen mehr als die Hälfte aus der Privatwirtschaft kommen soll. Angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Lage vieler Mitgliedstaaten und der sich anbahnenden Wirtschaftskrise, steht hinter den Plänen der Kommission ein Fragezeichen. Bereits skeptische Stimmen von Ländern wie Polen und Tschechien werden wieder lauter und die Vorlage der Lebensmittelversorgungs- und Biodiversitätsstrategie wurde bis auf Weiteres verschoben.

Trotz der aktuellen Entwicklungen und dem Fokus auf die Auswirkungen der Krise auf die Gesundheit der Menschen und die Wirtschaft, versichert Vizekommissionschef Frans Timmermans, dass der Green Deal nicht aufgeweicht werden solle. Nachdem die Pandemie erfolgreich bekämpft wurden, müsse die EU entschlossener denn je sein, die Menschen und den Planeten zu schützen und die Natur um uns herum zu genießen.

Weiterführende Informationen:

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Raus aus dem Öl Bonus 2020 aufgestockt und verlängert

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Raus aus dem Öl Bonus 2020 aufgestockt und verlängert

Wien, 7. April 2020

Der Start des „Raus aus dem Öl“-Bonus ist für April geplant und wird 2020 im Rahmen der bundesweiten Sanierungsoffensive fortgesetzt.

Im Rahmen der Eröffnung der Energiesparmesse Wels kündigte Bundesministerin Leonore Gewessler an, dass der „Raus aus dem Öl“-Bonus auch 2020 fortgeführt wird. Die Förderung ist Teil der Regierungspläne, die u.a. das Verbot von Ölheizungen bei einem Heizungswechsel ab 2021, den verpflichtenden Austausch von Ölkesseln älter als 25 Jahre ab 2025 und den Austausch aller Kessel bis 2035 beinhalten. Nun wurde auch das Förderbudget auf 142 Millionenen Euro aufgestockt.

Der Start des „Raus aus dem Öl“-Bonus ist für April geplant und wird 2020 im Rahmen der bundesweiten Sanierungsoffensive fortgesetzt. Damit soll der Umstieg auf ein nachhaltiges Heizungssystem für Private und Betriebe erleichtert werden. Im Vorjahr wurde der Tausch eines fossilen Kessels auf ein erneuerbares Energiesystem vom Bund mit bis zu 5.000 Euro unterstützt. Nachdem die bereitgestellten 42,6 Millionen Euro aber bereits im Juni aufgrund der hohen Nachfrage ausgeschöpft waren, wurde eine Aufstockung um 20 Millionen Euro beschlossen, die auch innerhalb weniger Wochen aufgebraucht waren.

2020 stehen für die Sanierungsoffensive 142,7 Millionen Euro zur Verfügung. Rund 100 Millionen Euro sind exklusiv für den Kesseltausch und den „Raus aus dem Öl“-Bonus vorgesehen. Zudem sollen förderungswürdige Projekte auch rückwirkend ab dem 1. Jänner 2020 gefördert werden. Die Förderbedingungen sollen laut ersten Angaben gleich bleiben, es sind lediglich Vereinfachungen im Bereich der Antragstellung geplant. Für die Abwicklung wurde wieder die Kommunalkredit Public Consulting GmbH beauftragt.

Weiterführende Informationen auf www.publicconsulting.at

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Heizungsmodernisierung auch in Zeiten von Corona möglich

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Heizungsmodernisierung auch in Zeiten von Corona möglich

Wien, 7. April 2020

Auch in Zeiten der Krise können Heizungstausch, -montage oder -optimierungen bei Kunden vor Ort weiterhin durchgeführt werden, wenn man sich an die COVID-19-Schutzmaßnahmen hält.

Die Maßnahmen der Regierungen stellen die Menschen in ihrem beruflichen und privaten Leben vor große Herausforderungen – auch die Wärmewirtschaft ist davon betroffen. Während die Mitarbeiter im Büro so gut es geht auf das Arbeiten im Home-Office umsteigen müssen, herrschte bislang Unklarheit, welche Vorgaben für Baustellen und Montagearbeiten gelten. Sozialpartnervereinbarungen und Rechtsauskünfte der WKÖ schaffen nun Klarheit: Die Heizungsmodernisierung ist auch in Zeiten der Coronakrise möglich.

Auch in Zeiten der Krise können Heizungstausch, -montage oder -optimierungen bei Kunden vor Ort weiterhin durchgeführt werden, wenn man sich an die COVID-19-Schutzmaßnahmen hält. Während die persönlichen Energieberatungen und der Kundinnenverkehr oder -beratung im Verkaufsgeschäft in der aktuellen Situation untersagt sind, können Kunden Online oder über Telefon beraten werden.

Neben den allgemeinen Richtlinien (Distanz von mindestens einem Meter, nicht mit den Händen ins Gesicht greifen und in den gebeugten Ellbogen Husten oder Nießen oder in ein Taschentuch, das dann sofort entsorgt wird) sind für Baustellen folgende Richtlinien einzuhalten:

  • regelmäßige Desinfektion von Fahrzeugen und Werkzeugen durch anderes Personal, insbesondere: Haltegriffe, Schaltknauf, Lenkrad, Handbremse, Türgriffe, Armaturen etc.
  • ist die Desinfektion im Einzelfall nicht möglich, sind alternativ Handschuhe zu verwenden
  • Arbeitsverfahren so planen, dass die Anzahl der gleichzeitig an einem Ort arbeitenden Beschäftigten möglichst gering ist
  • Sollte der Schutzabstand von mindestens einem Meter nicht durchgehend eingehalten werden können, müssen betreffende ArbeitnehmerInnen einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Wenn Atemschutzmasken der Klasse FFP 1 verfügbar sind, so sind diese als Atemschutz zu verwenden.

Zusätzlich sollen Arbeitgeber Angestellte, die zur Risikogruppe gehören, schützen und von der Arbeit freistellen. Momentan identifizieren die Krankenkassen, welche Erkrankungen (z.B. Immunsuppression oder Vorerkrankungen wie Diabetes) zu dieser Risikogruppe gehören und erstellen diesbezüglich einen Katalog. Die Details werden für Ende der Woche erwartet.

Aktuelle Information der Bundesinnung der Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechniker im Zusammenhang mit dem Coronavirus finden Sie hier.

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Salzburger Familie gewinnt Heizungsmodernisierung im Wert von 28.000 Euro

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Salzburger Familie gewinnt Heizungsmodernisierung im Wert von 28.000 Euro

Wien, 11. März 2020

Große Übergabe auf der WE BUILD Energiesparmesse: Sponsoren Hans-Jörg Dullinger (Grundfos), Andreas Zottler (Vogel & Noot) und Manfred Ceplecha (NOVELAN) übergaben gemeinsam mit Bundesinnungsmeister Michael Mattes (v.l.n.r.) und Andreas Rotter (Obmann des Zukunftsforum SHL und Innungsmeister Salzburg, ganz rechts) den Modernisierungsscheck an Gewinner Markus Eisl (2.v.r.) und seine Frau.

Raus mit der alten CO2-Schleuder: Als einer von über 2.500 teilnehmenden Haushalten gewann eine Salzburger Familie einen Heizungstausch im Wert 28.000 Euro beim MeineHeizung-Gewinnspiel. Mit ihrem alten Ölkessel verabschiedet sich die Familie nicht nur von einer hohen CO2-Bilanz, sondern auch von erheblichen Heizkosten. Eingebaut wird eine klimaschonende Wärmepumpe durch Salzburger Innungsmeister Andreas Rotter persönlich.

Für Markus Eisl und seine 24-jährige Ölheizung kam die Nachricht gerade richtig: Als großer Gewinner des MeineHeizung-Gewinnspiels kann der Salzburger sein Zuhause in Zukunft mit einer nachhaltigen Wärmepumpe beheizen – bis zu 90 Prozent CO2 und 44 Prozent der Heizkosten lassen sich mit einer Heizungsmodernisierung einsparen. „Wir wollten schon länger weg vom Öl und unserer alten Heizung. Heizungssanierungen gehört im Sinne des Klimaschutzes noch stärker gefördert.“, so der Familienvater. Eingebaut wird das neue System, gesponsert von Novelan, Vogel & Noot und Grundfos, vom Salzburger Installateur-Innungsmeister Andreas Rotter persönlich. In seiner Doppelfunktion als Innungsmeister und Obmann des Zukunftsforum SHL setzt er sich im Rahmen der Initiative MeineHeizung dafür ein, Verbraucher auf ihrem Weg zum nachhaltigen Heizsystem zu unterstützen.

Klimaschutz beginnt daheim

So wie Eisl geht es vielen: Rund 600.000 Ölheizungen sind in Österreich noch in Betrieb, viele davon sind Relikte der Vergangenheit. 20 bis 25 Jahre sind diese Systeme bereits in Betrieb und müssen laut Bund bis 2035 erneuert werden. „Die alten Geräte stellen eine große Umweltbelastung dar und fressen Heizkosten – wir müssen handeln“, so Rotter. Jetzt, kurz vor Ende der Heizperiode, ist der ideale Zeitpunkt um über eine Heizungsmodernisierung nachzudenken.“ Denn für eine nachhaltige Sanierung braucht es keine kostspielige Gebäudedämmung, eine Modernisierung des Heizsystems in Kombination mit der Dämmung der obersten Geschossdecke erzielt bereits hohe CO2– und Kostenersparnisse. Auf die Fragen, welches nachhaltige Heizsystem am besten in die eigenen vier Wände passt, verweist der Innungsmeister klar auf seine Kollegen: „Bei so vielen unterschiedlichen Energiesystemen und -trägern, Förderungen und lokaler Infrastruktur berät der Profi am besten – und das ist der Installateur, so Rotter.

Neues Gewinnspiel Ende Mai

Antworten auf weitere Fragen in Sachen Heizungserneuerung hat das unabhängige Informationsportal www.meineheizung.at, auf dem sich u.a. eine interaktive Karte mit österreichischen Installateuren befindet, die sich auf den nachhaltigen und unkomplizierten Heizungstausch spezialisiert haben. Ende Mai wird das MeineHeizung-Gewinnspiel in die nächste Runde gehen und mit einem neuen Gewinn locken. Bis dahin lohnt jedoch der Blick in den eigenen Heizungskeller, führt doch eine Heizungserneuerung ganz ohne Gewinnspiel stets zu einer starken Verbesserung der CO2– und Heizkostenbilanz und sorgt für Sicherheit und Wohlbefinden.

Über MeineHeizung und das Zukunftsforum SHL

MeineHeizung ist eine Initiative des Zukunftsforum SHL. Als branchenübergreifender Zusammenschluss aus Bundes- und Landesinnungen der Installateure, Qualitätsherstellern und Großhandel gibt das Zukunftsforum SHL dem Anliegen der Erneuerung von Heizungs- und Warmwasserbereitungsanlagen eine starke Stimme. Bereits seit 2017 konnte sich der Verein als führender Ansprechpartner zu Klima- und Energiefragen etablieren und bereits zahlreiche Anliegen in der politischen Maßnahmengestaltung platzieren.

Das Zukunftsforum SHL versteht sich als unabhängige Informationsplattform rund um das Thema Heizungsmodernisierung und repräsentiert einen Wirtschaftszweig von rund 2,5 Milliarden Euro und rund 20.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

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Tiroler Bauordnung bringt Verbot für Ölheizungen

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Tiroler Bauordnung bringt Verbot für Ölheizungen

Wien, 10. März 2020

Die Novelle soll laut der schwarz-grünen Landesregierung einen wesentlichen Schritt für ein nachhaltiges und klimafreundliches Land darstellen.

Durch die Novelle der Tiroler Bauordnung und der technischen Bauvorschriften beschloss die Landesregierung den Stopp von Ölheizungen in Neubauten. Als Alternative soll ein Fokus auf andere Energiesysteme wie bspw. Pelletsheizungen, Luftwärme- oder Erdwärmepumpen gelegt werden.

Die Novelle soll laut der schwarz-grünen Landesregierung einen wesentlichen Schritt für ein nachhaltiges und klimafreundliches Land darstellen. Die Novelle der Bauordnung wurde bereits beschlossen und ist mit 1. März in Kraft getreten. Zeitgleich sollen durch diese Maßnahmen auch die Ziele des Pariser Klimaabkommens erreicht werden, da es besonders bei Gebäudeerrichtungen und Sanierungen ein großes Potenzial an Einsparungsmaßnahmen gibt. Der Beschluss der Landesregierung verbietet Öl als Heizstoff bei Neubauten gänzlich. Auf Bundesebene wurde dazu bisher nur ein Ölheizkesseleinbauverbot erlassen, dessen Umsetzung in der Praxis laut dem Wohnbaulandesrat Tratter ungewiss ist. Ziel ist – in Verbindung mit der Tiroler Gas-, Heizungs- und Klimaanlagenverordnung – ein stufenweiser Ausstieg aus Öl. Dadurch müssen Neubauten bzw. größere Renovierungen auf die technische, ökologische und wirtschaftliche Realisierbarkeit von hocheffizienten Energiesystemen geprüft werden. Grundsätzlich soll diese Maßnahme die fossile Brennstoffnutzung einschränken und ökologisch vertretbare Heizsysteme in den Mittelpunkt stellen.

Weiterführende Links:

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Burgenland: Landesregierung stellt Programm vor

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Burgenland: Landesregierung stellt Programm vor

Wien, 10. März 2020

Inhaltlich legt die neue Regierung in ihrem Arbeitsprogramm einen Schwerpunkt auf den Klimaschutz, vor allem im Bereich des Wohnens.

Der wiedergewählte Landeshauptmann Hans Peter Doskozil gab nun das Arbeitsprogramm seiner SP-Landesregierung bekannt. Unter dem Namen „Zukunftsplan Burgenland“ präsentierte die Regierung ihre Ziele für die nächsten fünf Jahre, in denen auch der Klima- und Naturschutz eine wichtige Rolle spielen sollen.

Durch den Zugewinn an Stimmen regiert die SPÖ im Burgenland alleine und stellt daher auch alle Landesräte. Während die Partei auf Kontinuität setzt, kann man doch ein paar neue Gesichter erkennen. Unter anderem übernimmt der bisherige Landtagspräsident Christian Illedits die Agenden Gemeinden, Soziales, Arbeitsmarkt, Sport und Europa. Für die Agenden Bau, Raumplanung, Verkehr und Wohnbauförderung ist Christian Dorner zuständig, der vorher beim Pharmakonzern Johnson & Johnson tätig war.

Inhaltlich legt die neue Regierung in ihrem Arbeitsprogramm einen Schwerpunkt auf den Klimaschutz, vor allem im Bereich des Wohnens. Als erster Ansatzpunkt soll bis Ende 2020 ein Ausstiegskonzept für Ölheizungen präsentiert werden. In einem ersten symbolischen Schritt soll es in der Landesverwaltung bis Mitte 2022 sowie in den Gemeinden keine Gebäude mehr geben, die mit Ölheizungen geheizt werden. Um den Umstieg zu erleichtern, sollen Förderungen geschaffen werden, damit der Umstieg als Anreiz und nicht als Verbot gesehen wird. Zusätzlich dazu soll ein Handwerkerbonus für burgenländische Unternehmen geschaffen werden, der die Sanierung von Wohnobjekten, die Einsparung von Energie und elementaren Ressourcen sowie die Schaffung von Barrierefreiheit fördern soll. Damit soll zeitgleich neben den Klimaschutzmaßnahmen auch ein Fokus auf die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen im Burgenland gelegt werden.

Weiterführende Informationen:

Zukunftsplan Burgenland (PDF)

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Neues bei den Förderungen in Österreich und Deutschland

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Neues bei den Förderungen in Österreich und Deutschland

Wien, 10. März 2020

Die wichtigsten Änderungen im Überblick – und im Vergleich zu Österreich.

Im Rahmen der Eröffnung der Energiesparmesse Wels kündigte Frau Bundesministerin Gewessler die Fortführung des „Raus aus dem Öl“-Bonus an. Gemeinsam mit dem Budgetbeschluss am 18. März sollen die Details präsentiert werden, die laut der Ministerin auch rückwirkend gelten sollen. Dabei wird betont, dass die grüne Handschrift bei der Förderung sichtbar sein soll.

Seit 1. Jänner 2020 hat auch Deutschland neue Regeln für Förderungen zur Modernisierung von Heizsystemen. Österreichs Nachbar hat erkannt: Förderungen sind wesentliche Anreize für Konsumenten. Die wichtigsten Änderungen im Überblick – und im Vergleich zum bisherigen Förderungssystem in Österreich.

Förderungen

Mit Jahreswechsel wurde eine erhöhte Förderung von Maßnahmen zur Nutzung erneuerbaren Energien im Wärmemarkt eingeführt. Mithilfe dieser Förderung werden neue Heizungsanlagen, Wärmepumpen oder Solarkollektoranalagen mit bis zu 35 % der Kosten unterstützt. Gasbrennwertheizungen werden in Zukunft nur in Zusammenhang mit einer Modernisierung als Gas-Hybrid-Heizungen gefördert. Dabei wird die Einbindung einer Wärmerzeugung durch erneuerbare Energien bei bestehenden Anlagen mit 30 % gefördert. Wenn allerdings schon Speicher und Steuer- und Regelungstechnik vorhanden ist, wird die spätere Nachrüstung mit 20% unterstützt. Die maximale Förderung pro Wohneinheit bei Wohngebäuden in Deutschland beläuft sich auf anrechnungsfähige Kosten in Höhe von 50.000 Euro (brutto).

In Österreich wurde der Ersatz von fossilen Heizungssystems durch klimafreundliche Technologie mithilfe des „Raus aus dem Öl“-Bonus gefördert. Die Förderung inkl. Zuschläge beträgt max. 30 % der förderungsfähigen Investitionskosten. Der Tausch des fossilen Heizungssystems betrifft sowohl Öl, Gas, Kohle, Strom als auch Allerbrenner.

Zusätzlich zu den Investitionskosten sind auch Planungskosten förderungsfähig und werden mit max. 10 % der umweltrelevanten Investitionskosten bei der Berechnung der Förderung berücksichtigt. Außerdem gibt es eine max. Förderungsobergrenze je nach beantragter Sanierungsart (siehe „Informationsblatt zur Förderungsaktion 2019“).

Steuerliche Absetzbarkeit

Als Teil des Klimaschutzprogrammes wurde die steuerliche Absetzbarkeit der energetischen Gebäudesanierung beschlossen. Dadurch kann über drei Jahre 20 % bzw. bis zu 40.000 Euro für Aufwendungen zur energetischen Modernisierung selbstgenutzter Wohngebäude von der Steuerschuld abgezogen werden. Zusätzlich dazu können die Kosten für Energieberatung, Fachplanung und Baubegleitung davon abweichend zu 50 % geltend gemacht werden.

In Österreich gibt es momentan noch keine Möglichkeit, energetische Sanierungsmaßnahmen von der Steuer abzusetzen. Allerdings wird momentan eine öko-soziale Steuerreform angedacht, die eine Absetzbarkeit ermöglichen könnte. Die diesbezügliche Taskforce hat sich Ende Februar zum ersten Mal getroffen und wird in den nächsten Monaten konkrete Maßnahmen präsentieren.

Antrag

Der mögliche Zeitpunkt der Antragsstellung ist in beiden Ländern unterschiedlich gestaltet. Während in Österreich Maßnahmen gefördert werden, die vor Antragsstellung innerhalb einer Frist durchgeführt wurden, muss in Deutschland der Antrag vor Vorhabenbeginn gestellt werden. Der Vorhabenbeginn ist durch den Abschluss eines zuzurechnenden Lieferungs- oder Leistungsvertrages gekennzeichnet.

Grundsätzlich ist sowohl in Österreich als auch in Deutschland eine Verbindung der Bundesförderung mit Landesförderungen möglich.

Öl-Heizungen

In der neuen deutschen Regelung werden ab 2020 keine Öl-Heizungen gefördert. Dazu wurde ein Verbot von Neu-Installationen ab 2026 beschlossen.

In Österreich ist ab 2021 kein Einsatz einer Öl-Heizung bei einem Heizungswechsel erlaubt. Zusätzlich dazu müssen ab 2025 alle Öl-Heizkessel ausgetauscht werden, die älter als 25 Jahre alt sind. Ab dem Jahr 2035 sind österreichweit Öl-Heizungen verboten.

Weiterführende Links:

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