Novelle der Kärntner Bauordnung

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Novelle der Kärntner Bauordnung

Wien, 2 Juli 2020

Laut dem zuständigen Landesrat bringt die Novelle weniger Bürokratie, schnellere Verfahren, mehr Freiheit für die Antragsteller*innen und macht Kärnten zum Vorreiter bei der Nutzung von Photovoltaik.

Die Novellierung der Kärntner Bauordnung soll den Bau von Eigenheimen deutlich erleichtern. Der Antrag der Landesregierung sieht vor, die Bauvorhaben zu entbürokratisieren und die Nachhaltigkeit von Gebäuden zu fördern. Jährlich werden bislang rund 2.000 Neubauten bewilligt, während bis zu 6.000 Bauvorhaben auf Sanierungen, Zubauten und Änderungen am Gebäude zurückzuführen sind. Die Begutachtung der Novelle endete am 30. Juni und soll bald umgesetzt werden.

Konkret soll die Novelle Bauvorhaben beschleunigen, Nachhaltigkeit fördern und den Vorgang entbürokratisieren. Daher wird die Flächenobergrenze für Photovoltaik-Anlagen auf Dächern aufgehoben. Während die Fläche aktuell noch auf 40 Quadratmeter beschränkt ist, soll der Bau von Photovoltaikanlagen künftig ohne Baubescheid und Flächenbegrenzung möglich sein. Zusätzlich wird Kärnten durch die vereinfachte Errichtung von nachhaltigen Strom- und Wärmeversorgungssystemen zum einzigen Bundesland, in dem ganze Dachflächen ohne Bauverfahren für die nachhaltige Energie-Gewinnung genutzt werden können.

Im Zuge der Vereinfachung sollen vor allem kleine Bauvorhaben beschleunigt werden. Für die Errichtung von Einfahrten und Terrassen, den Durchbruch von Außenwänden, die Anbringung von Außendämmung, die Errichtung von Schwimmbad-Abdeckungen, diverse Durch- und Abbruch-Arbeiten oder das Austauschen von Fenstern muss man in Zukunft nur mehr eine einfache Mitteilung an die Gemeinde schicken. Zudem sollen Baubescheide direkt vor dem Landesverwaltungsgericht angefochten werden und Zwischeninstanzen bzw. Verzögerungen dadurch vermieden werden. Des Weiteren soll die Teilfertigstellung von Bauwerken eingeführt werden, um mehr Flexibilität bei der Bauausführung zu gewährleisten. Laut dem zuständigen Landesrat bringt die Novelle weniger Bürokratie, schnellere Verfahren, mehr Freiheit für die Antragsteller*innen und macht Kärnten zum Vorreiter bei der Nutzung von Photovoltaik.

Regierungsklausur: 19 Milliarden Euro für den Wirtschaftsaufbau

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Regierungsklausur: 19 Milliarden Euro für den Wirtschaftsaufbau

Wien, 2 Juli 2020

Die Maßnahmen der Regierung setzen in drei Bereichen an: Unternehmen/Landwirtschaft, Arbeitnehmer*innen/Familien und Umwelt/Investitionen. Foto: Andy Wenzel

Die Corona-Krise stellt nicht nur die tägliche politische Arbeit vor Herausforderungen, sie verändert auch ihre Abläufe. So fand die zweite Regierungsklausur von ÖVP und Grünen erstmals unter Rücksichtnahme auf die Abstandsregelungen im Bundeskanzleramt statt. Beschlossen wurde bei dieser Klausur ein Konjunkturpaket im Ausmaß von 19 Milliarden Euro, das den Wiederaufbau der Wirtschaft ermöglichen soll und Klimaschutzmaßnahmen mit 3,7 Milliarden Euro unterstützt.

Bereits beschlossene Maßnahmen wie die Kurzarbeit und Steuerstundungen werden durch die verkündeten Beschlüsse ergänzt. Die Maßnahmen der Regierung setzen in drei Bereichen an: Unternehmen/Landwirtschaft, Arbeitnehmer*innen/Familien und Umwelt/Investitionen. Konkret soll der Konsum im Bereich Unternehmen/Landwirtschaft u.a. durch die Senkung der Mehrwertsteuer im Kulturbereich und Gastronomie, durch die Investitionsprämie und der Ausweitung des Fixkostenzuschuss angeregt werden. Dieses Paket hat einen Umfang von 12,8 Milliarden Euro, wobei die Ausweitung des Fixkostenzuschuss mit 6 Milliarden Euro den größten Teil ausmacht. In den Bereich von Arbeitnehmer*innen und Familien werden 2,6 Milliarden Euro investiert. Hier sticht besonders die Einkommenssteuersenkung, der Kinderbonus und die Einmalzahlung für Arbeitslose ins Auge.

Einen großen Stellenwert hat der Bereich Umwelt/Investitionen erhalten. So sollen in den nächsten zwei Jahren 2 Milliarden Euro in den Klimaschutz investiert werden. 750 Millionen Euro davon sollen konkret in die thermische Sanierung von Gebäuden fließen. Die Regierung startet eine Sanierungsoffensive, welche die Sanierungsrate auf über 3 Prozent erhöhen soll und damit die Umwelt entlastet. Hierbei sollen auch Änderungen im Miet- und Wohnrecht Sanierungen erleichtern. Zusätzlich wird ein Konzept zur steuerlichen Absetzbarkeit von Sanierungs-maßnahmen ausgearbeitet. Eine Budgeterhöhung erfährt auch der „Raus aus dem Öl“-Bonus, der die Heizungsmodernisierung in privaten Haushalten und Betrieben unterstützt. Obwohl der Bonus bereits in diesem Jahr auf 100 Millionen Euro erhöht wurde, soll er im Jahr 2021 auf 200 Millionen Euro verdoppelt werden. Ein besonderes Augenmerkt wird hierbei auch auf die soziale Verträglichkeit gelegt. Energiearme Haushalte sollen zusätzlich unterstützt werden. In den Jahren 2021 und 2022 sind jeweils 50 Millionen Euro für die Unterstützung von energiearmen Haushalten eingeplant. Zudem ist eine Sonderförderung zur Dekarbonisierung in Arbeit.

Investitionsprämie: Anreiz für Ökologisierung, Gesundheit und Digitalisierung

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Investitionsprämie: Anreiz für Ökologisierung, Gesundheit und Digitalisierung

Wien, 2. Juli 2020

Zuschüsse gibt es für die Anschaffung von Wirtschaftsgütern, die im Zeitraum von 1. September 2020 bis 28. Februar 2021 gekauft werden.

Im Zuge der Konjunkturpaketes für die Wirtschaft sollen Anreize für Unternehmensinvestitionen geschaffen werden. Diese Anreize sind wichtig, um der derzeit zurückhaltenden Investitionsneigung entgegenzuwirken. Die Covid 19-Investitionsprämie sieht einen Zuschuss von bis zu 14 Prozent vor, die vor allem bei Investitionen in Digitalisierung, Ökologisierung, Gesundheit und Life Science zum Tragen kommt. Zuschüsse gibt es für die Anschaffung von Wirtschaftsgütern, die im Zeitraum von 1. September 2020 bis 28. Februar 2021 gekauft werden.

Insgesamt stellt die Regierung ein Budget von 1 Milliarde Euro zu Verfügung. Gefördert werden materielle und immaterielle Neuinvestitionen des abnutzbaren Anlagevermögens, die in einer Betriebsstätte in Österreich getätigt werden. Ausgenommen von der Prämie sind klimaschädliche Neuinvestitionen, die fossile Energieträger entweder direkt nutzen oder ihre Nutzung durch Transport und Speicherung fördern. 

Zusätzlich wird weder der Umbau von Grundstücken, Finanzanlagen noch Firmenübernahmen gefördert. Die Basisprämie umfasst sieben Prozent der Investition und kann durch Investitionen in Digitalisierung, Ökologisierung, Gesundheit und Life Science verdoppelt werden. 

Durch die Verdopplung der Prämie bei klimaschützenden Investitionen sollen laut Umweltministerin Leonore Gewessler die Maßnahmen der Unternehmen belohnt werden. Die Investitionsprämie ist mit anderen Förderungen wie dem „Raus aus dem Öl“-Bonus für Betriebe kombinierbar. Die Investitionsprämie wird von Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws) abgewickelt.

Rohre für die Fußbodenheizung werden verlegt

Ist eine Flächenheizung richtig für mich?

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Ist eine Flächenheizung richtig für mich?

Wien, 15. Juni 2020

Rohre für die Fußbodenheizung werden verlegt
Heizungsrohre für eine Fußbodenheizung werden verlegt

Fußbodenheizung und andere Flächenheizformen sind längst nicht nur mehr etwas für  Luxus-Apartments – in vielen Neubauten sind sie bereits Standard. Wo kommt diese Heizungs-Lösung sinnvoll zum Einsatz? Welche Vor- und Nachteile hat sie? Welche unterschiedlichen Varianten gibt es? Die wichtigsten Fakten hier im Überblick.

„Flächenheizung“ ist ein Oberbegriff für verschiedene Heizungsvarianten, die die Wärme über die Flächen der Bauteile eines Gebäudes abgeben: Fußboden-, Wand- und Deckenheizungen. Außerdem können sie im Sommer zur Kühlung der Räume genutzt werden. Dabei wird kaltes Wasser durch die Rohrleitungen gepumpt.

Anders als viele Heizkörpersysteme übertragen Flächenheizungen die Wärme nicht an die vorbei strömende Luft, sondern über Wärmestrahlung – so ähnlich wie die Sonne. Die thermische Energie wird dabei gleichmäßig über große Flächen abgegeben und erst beim Auftreffen auf feste Körper wie Wände oder Personen wirksam.

Temperatur senken – Heizkosten senken

Das fühlt sich nicht nur gut an, sondern hilft auch dabei, Heizkosten zu sparen. Da die gleiche Raumtemperatur dabei auch mit kühleren Oberflächen erreicht werden kann – der Fußboden wird nie so heiß wie ein Heizkörper – kommt eine Flächenheizung mit geringeren Systemtemperaturen aus. Anders als bei Heizkörpern, bei denen das Heizwasser oft auf mindestens 60 Grad Celsius erwärmt werden muss, reichen dabei weniger als 45 Grad Celsius im Heizungsvorlauf.

Auf diese Weise kann die Luft-Temperatur ohne Einbußen im Komfort um ein bis zwei Grad abgesenkt werden. Allein ein Grad Celsius kann die Heizkosten dabei schon um etwa 6 Prozent senken. Weil die Temperaturanforderungen der Heizung niedriger sind, eignen sich Flächenheizungen ideal zum Einsatz in Kombination mit moderner Brennwerttechnik, Wärmepumpenheizungen und Solarthermie.

Gemütliche Bodenthemperatur
Flächenheizungen sorgen für eine gemütliche Boden- und Raumtemperatur

Boden, Decke, Wände?

Wo die Flächenheizung verlegt wird, richtet sich nach dem Gebrauch der Räume. In vielen kommerziellen Flächen kommen Deckenheizungen zum Einsatz. Diese können leicht großflächig, an der Oberfläche der Decke eingebaut werden, werden nicht durch Möbel verstellt und eignen sich gut zur Kühlung . Vor allem im Badezimmer werden Fußbodenheizungen als angenehm empfunden, kommen aber auch in anderen Wohnräumen zur Anwendung. Dass die Heizungsrohre meist unter dem Estrich verlegt werden, hat ein etwas träges Heizungsverhalten zur Folge – die Wärme geht zuerst „in den Boden“, bevor sie im Raum spürbar wird. Dafür speichert der Boden die Wärme und gibt sie gleichmäßig ab – die Heizung muss also nicht dauernd laufen, um den Raum warm zu halten. Auch Wandheizungen werden meist nahe der Oberfläche eingebaut. Grundsätzlich gibt es aber an allen Flächen die Möglichkeit, entweder Heizungsrohre tief zu verlegen oder fertige Platten an der Oberfläche zu montieren. Ihr MeineHeizung-Installateur kann Sie hierzu ausführlich beraten.

Vor- und Nachteile einer Flächenheizung

Zu bedenken bei der Anschaffung einer Flächenheizung sind die baulichen Verhältnisse – in einem Altbau etwa kann sie mit großem Aufwand verbunden sein, und manche Formen sind vielleicht nicht möglich. Bei der Verlegung einer Flächenheizung ist gewerke-übergreifendes Handeln wichtig, bei Neubau ebenso wie bei der Heizungsmodernisierung: Die Planungs- sowie Ausführungsarbeiten von z.B. Architekt, Heizungsinstallateur, Estrichleger, oder Parkett-Leger müssen koordiniert werden.

Dafür gibt es viele Plus-Punkte für Flächenheizungen: Da sie in Wand, Boden Decke sitzen, gibt es keine Heizkörper, die die Gestaltung und Einrichtung eines Raums einschränken und Platz wegnehmen. Weil sie den Raum vor allem mit Wärmestrahlung erwärmen, wirbeln sie weniger Staub auf als andere Heizungen, die die Luft erwärmen und so zum Zirkulieren bringen – sind also gut für Allergiker geeignet. Sie können Energie sparen und Räume gemütlich machen.

IEA fordert Beschleunigung der Klimabemühungen Österreichs

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IEA fordert Beschleunigung der Klimabemühungen Österreichs

Wien, 2. Juni 2020

Die Internationale Energieagentur sieht vor allem in drei Bereichen Handlungsbedarf: Transport, Heizung und Strommarktdesign.

Die Internationale Energieagentur (IEA) fordert eine Beschleunigung der Energiewende in Österreich. Um die geplante Energieziele bis 2040 einzuhalten, müssen die Anstrengungen in allen Bereichen verstärkt werden, allen voran im Bereich des Transports und der Heizungen. Der wachsende Energieverbrauch in diesen Bereichen führte auch dazu, dass die CO2-Emissionen in Österreich in jüngerer Vergangenheit steigen statt sinken. Neben der Mahnung lobt die IEA allerdings die positiven Wertschöpfungseffekte durch die hohe Beteiligung von Unternehmen an der Energieforschung.

Die Internationale Energieagentur sieht vor allem in drei Bereichen Handlungsbedarf: Transport, Heizung und Strommarktdesign. Heizung und Transport sind für große Teile der CO2-Emissionen verantwortlich. Hierbei sprach der IEA-Generalsekretär auch den Förderungsdschungel an. Vor allem die Harmonisierung der unterschiedlichen Standards zwischen den Bundesländern sei ein wichtiges Ziel. Er sieht vor allem durch den veralteten Gebäudebestand großes Potenzial, um diesen energieeffizienter zu gestalten. Als Vorbild führt die IEA die Schweiz an. Dort können Energiesteuern zweckgebunden bspw. in Solaranlagen, Heizungsmodernisierungen oder Gebäudeisolierung wieder investiert werden. Ein weiterer Kritikpunkt der IEA ist das Dieselprivileg. Die Energieagentur schlägt in ihrem Bericht die Abschaffung des Dieselprivilegs vor bzw. die transparente Offenlegung der Energierechnung für Konsument*innen, damit sie in allen Bereichen sehen können, für wie viel CO2 ihr Lebensstil verantwortlich ist. Der dritte Bereich umfasst das Strommarktdesign. Um das Ziel den Anteil von erneuerbarer Elektrizität von bisher 77 % auf 100 % zu erhöhen, müsse Österreich auf ein flexibleres Stromsystem umstellen. Ein wichtiger Schritt hierbei ist ein entsprechender rechtlicher und politischer Rahmen.
Allerdings betont die IEA in ihrem Bericht auch die positiven Effekte der Investitionen in die öffentliche Energieforschung. Durch die durchschnittliche Förderung von 150 Millionen Euro jährlich ist Österreich im oberen Mittelfeld der Mitgliedsstaaten der IEA angelangt. Einen wichtigen Anteil daran haben die Wertschöpfungseffekte der Energieforschung. Für jeden öffentlichen Fördereuro wurden durchschnittlich 2,5 Euro zusätzlich von der Privatwirtschaft investiert.
Für alle Bemühung rund um die Energiewende fordert die IEA eine mehrjährige Finanzierung, um Planungssicherheit aufseiten der Fördernehmer zu schaffen.

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Gemeindepaket: Investitionen für den Klimaschutz

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Gemeindepaket: Investitionen für den Klimaschutz

Wien, 2. Juni 2020

Die Vertreter der Bundesregierung, Städte und Gemeinden bei der Bekanntgabe des Gemeindepakets. Quelle: Dragan Tatic

Um auch auf Gemeinde-Ebene wirtschaftliche Anreize zu setzen, beschloss die Bundesregierung Ende Mai das Gemeindepaket. Dieser Zuschuss für Gemeinden soll Möglichkeiten für Klimaschutz, Arbeitsplätze, Wertschöpfung und Lebensqualität geben.Das Paket umfasst 1 Milliarde Euro, um die Folgen von Corona abzufedern und die Regionen zu unterstützen. Durch diese Initiative der Bundesregierung werden vielfältige Klimaschutzprojekte wie bspw. die thermische Sanierung und die Errichtung von Photovoltaikanlagen gefördert.

Die Aufteilung des Pakets erfolgt nach einem Mischschlüssel aus Einwohnerzahl und abgestuftem Bevölkerungsschlüssel. Zusätzlich dazu sollen mindestens 20 % pro Gemeinde für Maßnahmen zum Klimaschutz verwendet werden. Die Gemeinden können aus dem Topf bis zu 50 Prozent der Projektkosten finanzieren; die maximalen Zuschüsse, die eine Gemeinde oder eine Stadt daraus ziehen kann, orientieren sich nach dem beim letzten Gemeindepaket 2017 festgelegten Schlüssel, dem die jeweiligen Einwohnerzahlen zugrunde liegen. Anträge können bis zum 31. Dezember 2021 eingebracht werden.

Das Geld kann etwa in Kindergärten, Schulen, Senioreneinrichtungen oder Sportanlagen fließen. Auch für den öffentlichen Verkehr, Instandhaltungen und Sanierungen, den Breitbandausbau oder in Energieeinsparung und erneuerbare Energie sollen die Zuschüsse möglich werden. Auch hier sieht Bundesministerin Gewessler wichtige Maßnahmen, um durch Investitionen in den Klimaschutz die Konjunktur zu beleben. Teil dieser Maßnahmen sind auch Co-Working Spaces und Gemeinschaftsbüros mitten im Ort. Diese sollen eine Möglichkeit sein, um mitunter vom Ort aus zu arbeiten als eine Art „Home Office“ und sich somit das tägliche Pendeln zu ersparen. Auch von den Ländern und Gemeinden selbst gab es positive Rückmeldungen. Der aktuelle Vorsitzende der Landeshauptleutekonferenz Thomas Stelzer (ÖVP) sieht im Paket ein starkes Mittel gegen den Stillstand und betont, dass die Länder alleine diese Mittel gegen den Stillstand nicht aufbringen hätten können. Laut Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) soll die ökologische Komponente des Gemeindepakets auch die im Regierungsabkommen festgehaltene Ökologisierung weiter vorantreiben.

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Klimapolitik als Konjunkturaufschwung

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Klimapolitik als Konjunkturaufschwung

Wien, 2. Juni 2020

Um die Wirtschaft nachhaltig und klimaschonend aufzubauen, luden Vizekanzler Kogler und Bundesministerin Gewessler zu einer Gesprächrunde. (Quelle: Carjetan-Perwein).

Nach dem coronabedingten Wirtschaftseinbruch der letzten Monate wird nun aktiv nach Konjunkturmotoren gesucht. Dazu luden Vizekanzler Werner Kogler und Bundesministerin Leonore Gewessler zu mehreren Gesprächsrunden ein, um einen Bogen von Konjunkturpolitik zu klimapolitischen Anliegen zu spannen. Vertreter*innen von Umwelt-NGOs nahmen dazu ebenso Platz wie Vertreter*innen der Industrie. Eingeladen wurde auch ein Vertreter des Zukunftsforums, der die Anliegen des Zukunftsforum auch in diesem Kreis erörtern konnte.

Die Corona-Krise beschäftigt sowohl die Wirtschaft als auch die politischen Akteur*innen weltweit. Während Ende des vergangenen Jahres vor allem durch die Präsentation des Green New Deals, die klimapolitischen Anliegen und ihre Implementation in die wirtschaftlichen Prozesse im Vordergrund standen, erfordert die Reaktivierung der Wirtschaft momentan alle Aufmerksamkeit der politischen Entscheidungsträger*innen. Während der Ausgangsbeschränkungen gingen der Verkehr, der Energieverbrauch und auch die Produktion der Industrie zurück, wodurch die CO2-Emissionen zumindest für einen kurzen Zeitraum zurückgingen. Aufgrund der Öffnungen erleben diese Sektoren momentan ein Comeback.

Um die Wirtschaft nachhaltig und klimaschonend aufzubauen, luden Vizekanzler Kogler und Bundesministerin Gewessler (beide Grüne) nun zu einer von mehreren Gesprächsrunden. Dort diskutierten Unternehmer*innen, Start-Up-Gründer*innen, NGOs und Risikokapitalgeber*innen in verschiedenen Runden mit den Politiker*innen, um Impulse und Anregungen für einen Neuaufbau zu geben. Den politischen Entscheidungsträger*innen ging es um die richtige Weichenstellung und den Stellenwert der Verbindung von Ökonomie, Ökologie und sozialen Zusammenhalt. Vor allem die Energiebranche war bei der Gesprächsrunde stark vertreten und alle forderten eine rasche Umsetzung des lang erwarteten Erneuerbaren-Ausbau-Gesetzes und die Schaffung guter Rahmenbedingungen für Energiegemeinschaften. Zusätzlich wurde auch das Thema Fachkräftemangel angesprochen – konkret die Gefahr, dass für die notwendigen Arbeitsplätze aufgrund des PV-Ausbaus oder der Heizungsmodernisierung möglicherweise zu wenig qualifiziertes Personal verfügbar sein wird. Angesprochen wurden in diesem Kontext auch mögliche Umschulungen.

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7 Gründe, jetzt Ihre Heizung zu modernisieren

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7 Gründe, jetzt Ihre Heizung zu modernisieren

Wien, 25. Mai 2020

Viele Österreicherinnen und Österreicher nützen die aktuelle Situation, um ihre Häuser und Wohnungen zu sanieren. Dabei sollte nicht auf die Heizung vergessen werden. Hier sind 7 Gründe, warum jetzt der beste Zeitpunkt die Heizung zu modernisieren oder zu optimieren:

  1. Fördergelder nützen

Die Förderlage in Österreich ist gerade ideal für eine Erneuerung der Heizung. Ab sofort kann der beliebte „Raus-aus-dem-Öl Bonus“ des Bundes beantragt werden – bis zu 5.000 Euro oder 30% der Investitionssumme pro Antrag sind möglich. Kombiniert mit Landes-Förderungen können in manchen Bundesländern bis zu 11.000 Euro gefördert werden. Auch einige Gemeinden bieten Förderungen an. Ihr MeineHeizung-Installateur kann Sie hierzu beraten.

  1. Statt verreisen ins eigene Zuhause investieren

Fernreisen sind wegen der weltweit ungewissen Covid-19 Situation auf unbestimmte Zeit verschoben. Bei den aktuell sehr niedrigen Zinsen zahlt es sich nicht aus, das Urlaubsgeld auf der Bank liegen zu lassen. Warum also nicht in eine Modernisierung der Heizung investieren? Das steigert nicht nur den Wohnkomfort – die durch die Investition gesparten Energiekosten wandern in die Urlaubskasse und werden verwendet, wenn reisen wieder möglich ist. Lange frei nehmen müssen Sie sich für den Einbau der neuen Heizung auch nicht: Die Arbeiten vor Ort sind meist an 2 bis 3 Tagen erledigt.

  1. Zu Klima-Zielen & Luftqualität beitragen

Vor allem alte Ölheizungen sind regelrechte Feinstaub- und CO2-Schleudern, und ihr Einbau ist in manchen Bundesländern nicht mehr erlaubt. Aber auch der hohe Energieverbrauch anderer, zu alter Heizungen trägt zu unserem insgesamt hohen CO2-Ausstoß bei. Die Modernisierung einer veralteten Heizanlage in einem Wohngebäude kann den CO2-Ausstoß um bis zu 90 % verringern. So können wir langfristig zum Kampf gegen den Klimawandel beitragen und die Luftqualität unserer Umgebung verbessern.

  1. Digitale Vernetzung bringt viele neue Möglichkeiten

Ihre neue Heizung kann bei Wunsch mit verschiedensten Geräten innerhalb und außerhalb des Gebäudes vernetzt werden. Die Heizanlage kann etwa mit einem Handwerksbetrieb verbunden werden um die Wartung automatisch zu planen. Über die Vernetzung mit lokalen Energieerzeugern, Speichern oder Energiemanagementsystemen können Kundinnen und Kunden Kosten und Energie sparen. Über Smartphone oder Tablet können Sie Raum- und Wasser-Temperatur bequem vom Sofa aus regulieren – oder an einem überraschend kalten Tag von unterwegs die Heizung einschalten und in eine gemütlich warme Wohnung heimkehren.

  1. Homeoffice ist die Zukunft

Was aus einer Ausnahme-Situation entstanden ist erkennen jetzt viele Unternehmen als Chance: Umfragen zeigen, dass die Österreicherinnen und Österreicher gerne auch in Zukunft aus dem Home-Office arbeiten würden – zumindest einen Teil der Arbeitswoche. Viele sagen auch aus, von zu Hause produktiver zu sein. Wenn weniger Mitarbeiter im Büro sind, sparen Unternehmen dadurch einiges an Geld – diese Kosten werden aber zum Teil an die zu Hause arbeitenden abgegeben. Deswegen zahlt sich ein energie- und kosteneffizientes Heizsystem jetzt mehr denn je aus.

  1. Genug Geld verheizt!

Über 80 % der Energie eines Haushalts wird mit Warmwasser-Aufbereitung und Raumheizung verbraucht. Vor allem, wenn Ihre Heizung älter als 15 oder sogar 20 Jahre ist, gibt es hierbei ein enormes Einsparungspotenzial. Bei einem Wechsel der Energieform ist eine Kostenreduktion von bis zu 44 % Kostenreduktion möglich, die Anschaffungskosten einer neuen Heizanlage sind meist in 5 bis 15 Jahren wieder getilgt. Wie hoch Ihr Einsparpotential konkret ausfällt, klärt Ihr MeineHeizung-Installateur in einem kostenfreien und unverbindlichen Erstgespräch.

  1. Ist die Heizung richtig eingestellt?

Eine moderne Heizung zu haben bedeutet leider nicht automatisch, dass diese so energie- und kosteneffizient wie möglich arbeitet. Auch eine vergleichsweise kleine Investition in eine Heizungsoptimierung kann sofort den Verbrauch senken. Bei einem hydraulischen Abgleich wird dafür gesorgt, dass alle Heizkörper und Fußbodenheizungen mit der richtigen Menge an Heizwasser versorgt werden. Das ist schnell gemacht und spart bis zu 15% des Energieverbrauchs ein.

Übrigens dürfen aktuell Heizungstausch, -montage oder -optimierungen bei Kunden vor Ort weiterhin durchgeführt werden, wenn man sich an die COVID-19-Schutzmaßnahmen hält. Viele der MeineHeizung-Installateure bieten eine persönlichen Energieberatungen im Moment auch Online oder am Telefon an.

Raus-aus-dem-Öl-Bonus ab sofort verfügbar

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Raus-aus-dem-Öl-Bonus ab sofort verfügbar

Wien, 12. Mai 2020

Trotz Corona: Jetztist der beste Moment für Heizungsmodernisierung

Ab sofort kann der beliebte Raus-aus-dem-Öl Bonus des Bundes wieder beantragt werden, auch rückwirkend ab dem 1. Jänner 2020. Gemeinsam mit dem Ende der Heizperiode ist jetzt der beste Moment, das alte Heizsystem durch ein nachhaltiges und umweltschonendes zu ersetzen, denn: Unter Einhaltung von Corona-Schutzmaßnahmen dürfen Installateure bereits wieder wie gewohnt arbeiten und montieren. Der Bonus macht vor, wie Klimapolitik beste Konjunkturpolitik sein kann.  

Der beliebte Modernisierungsbonus des Bundes ist zurück und kann ab sofort beantragt werden. Als Teil der kommenden Sanierungsoffensive, für die insgesamt rund 142,7 Millionen Euro zur Verfügung stehen, sind ganze 100 Millionen Euro für die Heizungsmodernisierung reserviert – bis zu 5.000 Euro pro Antrag sind möglich. Mit der Förderung können bis zu 22.000 Heizungen getauscht werden. Die Förderung ist nicht nur ein richtungweisender Meilenstein zur Erreichung österreichischer Klimaziele, sondern auch eine nachhaltige Investition in Beschäftigung und Wirtschaft und entlastet österreichische Haushalte in der Krise.

Bis zu 11.000 Euro Heizungsförderung kombinieren

Da der Bundes-Bonus im vergangenen Jahr so schnell vergriffen war, haben viele Länder ihre eigenen Förderungen ausgebaut, was aktuell zu einer weitgefassten Förderlage führt. „Zurzeit herrscht ein idealer Sanierungsmoment, denn man kann Bundes- und Landesförderung kombinieren – da kann ein zeitweilig niedriger Ölpreis finanziell nicht mithalten“, so Andreas Rotter, Obmann des Zukunftsforum SHL und Innungsmeister der Salzburger Landesinnung Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechnik. Gemeinsam mit dem Raus-aus-dem-Öl-Bonus lassen sich in einigen Bundesländern allein für die Heizungserneuerung bis zu 11.000 Euro Fördermittel gewinnen. „Das ist gut für das Haushaltsbudget, gut für die Umwelt und letztendlich auch gut für Österreichs Wirtschaft“, ergänzt Rotter. 

Modernisierung statt Fernreise

Gerade in diesem Jahr, in dem teure Fernreisen situationsbedingt wohl ausbleiben müssen, liegt es nahe, das gesparte Geld ins Eigenheim zu investieren. „Österreicher stürmen noch immer die Baumärkte und verbessern die eigenen vier Wände – hier sollte nicht das Heizsystem vergessen werden“, so Martin Hagleitner, stellvertretender Obmann Zukunftsforum SHL und Vorstand von Austria Email. „Ein neues Heizsystem reduziert die Heizkosten um bis zu 45 Prozent und produziert bis zu 90 Prozent weniger CO2 – es ist also eine echte Zukunftsinvestition.“ Für eine unabhängige Beratung wendet man sich am besten direkt an den Fachmann. Unter www.meineheizung.at finden sich österreichische Installateurbetriebe, die sich auf die nachhaltige Heizungsmodernisierung spezialisiert haben und auch bei Förderungen mit Rat und Tat unterstützen. Förderanträge werden über die Kommunalkredit Public Consulting (KPC) abgewickelt und können ab sofort wieder unter www.umweltfoerderung.at online eingereicht werden.

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Allianz für praxisnahen Klimaschutz und regionale Arbeitsplätze

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Allianz für praxisnahen Klimaschutz und regionale Arbeitsplätze

Wien, 12. Mai 2020

Heizungsmodernisierungen ist ein wichtiger Baustein für Österreichs Konjunkturprogramm und führt zur Win-Win-Situation für Klimaschutz, Verbraucher, regionale Arbeitsplätze und Wirtschaft

Die Wärmewirtschaft und Bundesministerin Leonore Gewessler sind sich einig: Gerade jetzt ist die gezielte Förderung von Heizungsmodernisierungen ein wichtiger Baustein für das Konjunkturprogramm und führt zu einer Win-Win-Situation für Klimaschutz, Verbraucher und Beschäftigung. Die enormen pandemiebedingten Herausforderungen für Österreichs Wirtschaft und der damit einhergehende starke Anstieg der Arbeitslosigkeit erfordern dringend einen ressortübergreifenden Maßnahmenkatalog von Wirtschaft und Politik. Hierfür ist es maßgeblich, Investitionen in die richtige Richtung zu lenken und Fördersysteme zusammen mit den Bundesländern zukunftsfähig und rasch zu überarbeiten. 

Direkte Investitionen in die Heizungsmodernisierung beleben nicht nur Konjunktur und Steueraufkommen, sondern entlasten gleichzeitig Umwelt und Haushaltsbudget. „Praxisnaher und leistbarer Klimaschutz ist das wirksamste Mittel gegen die steigende Arbeitslosigkeit, aber auch zum Schutz unserer Lebensräume“, so Martin Hagleitner, Vorstand des Zukunftsforum SHL und Vorstand von Austria Email. „Aus diesem Grund müssen Verbraucherinnen und Verbraucher optimal unterstützt und entlastet werden“, bestätigt Leonore Gewessler in einem Online-Gespräch mit dem Zukunftsforum SHL und bekräftigt die Notwendigkeit einer lebensnahen Umsetzung. Das türkis-grüne Regierungsprogramm sieht u. a. die Neugestaltung des Fördersystems in enger Zusammenarbeit mit den Bundesländern vor. Als Bindeglied zwischen Politik und Verbraucher empfiehlt das Zukunftsforum SHL einen nachhaltigen Mix aus unbürokratischen Anreizen, der zur Lebenssituation der Österreicher passt, flankiert von angemessenen Geboten und integralen Maßnahmen. 

9-Punkte-Plan der Wärmewirtschaft 

Stellvertretend für die Wärmewirtschaft konzipierte das Forum gemeinsam mit sechs weiteren Verbänden einen konkreten 9-Punkte-Plan mit Fokus auf Umsetzung und Leistbarkeit: Förderungen sollten modular (d.h. nicht an andere Sanierungsmaßnahmen gebunden), unbürokratisch und vor allem österreichweit einheitlich und konstant zu beantragen sein. Zudem sollten die Förderungen ergebnisorientiert im Sinne einer CO2- Senkung strukturiert sein, anstatt den Verbraucher an einen bestimmten Energieträger zu binden. Die Neuauflage des Raus-aus-dem-Öl-Bonus, der in Kürze wieder verfügbar sein wird, ist bereits ein wegweisender Schritt in die richtige Richtung. Die Berücksichtigung und unkomplizierte Absetzbarkeit nachhaltiger Heizinvestitionen bei der kommenden Steuerreform wäre ein zweiter logischer Schritt. Um die Förderungen bestmöglich an die Lebenssituation der Verbraucher anpassen zu können, braucht es zudem handfeste Daten zur Sanierungslage in Österreich in Form einer bundesweiten Datenbank.

Fachkräftemangel maßgeblich

Eine weitere wichtige Säule im geplanten Konjunkturprogramm spielt außerdem der Fachkräftemangel – schließlich braucht es genug Installateure, die das Maßnahmenpaket auch umsetzen können. Bundesministerin Gewessler unterstreicht die Wichtigkeit einer Aus- und Weiterbildungsoffensive im Bereich der Installateurberufe. „Handwerksberufe sind Jobs mit Zukunft und hier werden wir in der Zukunft viele Fachkräfte benötigen“, so die Ministerin.

Schulterschluss von Wirtschaft und Politik

Gerade jetzt in Zeiten der Krise, steigender Arbeitslosigkeit und Unsicherheit übernimmt das Zukunftsforum SHL eine wichtige Kommunikationsfunktion. Während Leonore Gewessler die Übereinstimmung zahlreicher Positionen und Forderungen des Zukunftsforum SHL mit dem Regierungsprogramm betont, sei es besonders der Schulterschluss von Politik und Wärmewirtschaft, der jetzt gefordert ist: „Nur wenn wir alle an einem Strang ziehen, also Bund, Länder, Gemeinden und Wirtschaft, können wir für die nächsten Jahre eine nachhaltige und erfolgreiche Klima- und Wirtschaftspolitik etablieren“, so Gewessler und zeigt sich offen für den weiteren Dialog bzgl. praxisnaher Rahmenbedingungen, die Heizungsmodernisierung für Unternehmen wie Verbraucher berechenbar und leistbar machen. Besonders jetzt in Zeiten der Krise, steigender Arbeitslosigkeit und Unsicherheit übernimmt das Zukunftsforum SHL eine wichtige Kommunikationsfunktion. Andreas Rotter, Obmann des Zukunftsforum SHL und Innungsmeister der Salzburger Landesinnung Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechnik stimmt hier zu und betont mit Bezug auf die aktuelle Situation in der CoronaKrise: „Wir müssen jetzt zusammenhalten. Wir haben bereits grünes Licht für Montagen – bei entsprechenden Schutzmaßnahmen. Bringen wir die Wirtschaft wieder in Fahrt!“

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